Prävention und Frühintervention

Prävention zielt je nach Verhaltensweise und Zielgruppe auf das grundsätzliche Vermeiden eines Beginns, die Vorbeugung eines frühzeitigen Beginns oder einer übermässigen Ausprägung einer bestimmten Verhaltensweise ab. Prävention kann aber auch auf die Vermeidung von negativen Auswirkungen bestimmter Verhaltensweisen oder einer Chronifizierung von Verhaltensweisen abzielen.

Frühinterventionen bezeichnet hingegen Interventionen, die in einem möglichst frühen Stadium der Problementwicklung ansetzen und versuchen der drohenden Entwicklung oder Verfestigung eines problematischen Verhaltens beziehungsweise einer chronischen Verhaltensweise und den damit verbundenen Begleit- und Folgeerscheinungen entgegen zu wirken.

Das ISGF führt vor allem Präventionsmassnahmen und Frühinterventionen bei vulnerablen Bevölkerungsgruppen und bei Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen durch, die ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Substanzstörungen aufweisen. Daneben sind wir auch in der Prävention im Bereich der Gesundheitsförderung aktiv (Betriebliche Gesundheitsförderung, Bereiche Ernährung und Bewegung).

Inzwischen bilden im ISGF Präventionsstudien mittels neuen Medien wie SMS, Smartphones, Tablet-PC oder das Internet einen wichtigen Bestandteil des Forschungsbereichs Prävention und Frühintervention sowie desjenigen der Behandlung von Substanzstörungen.

Projekte zur Prävention und Fühintervention