Kokainismus

Vom Rekreationskonsum über die Abhängigkeit zur Polytoxikomanie

Zielgruppe: PsychologInnen, SozialpädagogInnen, TherapeutInnen, ÄrztInnen ohne Vorkenntnisse sowie weitere interessierte Berufsgruppen mit Berufspraxis im Berufsfeld Substanzabhängigkeit.
Inhalte:

Der Konsum von Kokain hat in den letzten Jahren zugenommen und wird auch in Zukunft seine Bedeutung beibehalten. Das Konsumverhalten reicht von Gelegenheitskonsum, Rekreationskonsum über Mono-Abhängigkeit bis zu Polytoxikomanie. In Substitutionsprogrammen ist der Nebenkonsum von Kokain ein häufiges Phänomen und in der Regel schwierig zu kontrollieren. Aber auch die Behandlung von "reinen" Kokainisten ist anspruchsvoll. Mit dem Weiterbildungskurs soll Ihr Wissen über die Substanz Kokain, deren Auswirkungen auf Verhalten, Gehirnfunktionen u.a. erweitert werden. Zusammenhänge zwischen Konsumverhalten, Persönlichkeit und psychischen Problemen werden aufgezeigt. Dem Umgang mit stimulierenden Substanzen bei Jugendlichen kommt dabei besondere Aufmerksamkeit zu. Unterschiedliche Interventionsstrategien, deren Vor- und Nachteile sowie die Bedeutung von Medikamenten in der Behandlung von Kokainabhängigkeit werden vorgestellt. Die Erfahrungen der Kursteilnehmenden im Umgang mit Kokain konsumierenden Klienten und die damit verbundenen Fragen werden diskutiert.

Ziele:
  • Die Teilnehmenden lernen die Wirkungen, Nebenwirkungen und Auswirkungen von Kokain kennen.
  • Unterschiedliche Konsummuster bei verschiedenen Patienten- oder Klientengruppen werden erkannt.
  • Die Bedeutung des Konsums von stimulierenden Substanzen für Jugendliche und allfällige Auswirkungen auf die seelische Entwicklung werden vorgestellt.
  • Geeignete Interventionsstrategien für die verschiedenen Klientengruppen werden vorgestellt und anhand eigener Erfahrungen in der Behandlung reflektiert.
Organisation: lic. phil. Susanne Schaaf, ISGF
ReferentInnen:
  • Dr. med. Anke Berg, Praxis Wallisellen
  • Dr. med. Lars Stark, Arud Zürich
  • lic. phil. Nicole Schmid, Suchtbehandlung Frankental Zürich
  • lic. phil. Christopher Schütz, IPW Winterthur
  • Dr. med. Matthias Kirschner, Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen PUK, Zürich

 

Termin: 24. und 25. September 2018, jeweils von 09.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.20 Uhr
Kursort: Ort wird nach Teilnahmebestätigung bekannt gegeben (innerhalb 2 Gehminuten vom HB ZH)
Kosten: Fr. 600.--, wird Ihnen nach Anmeldeschluss in Rechnung gestellt
Anmeldeschluss: 27.08.2018 (ausgebucht)
Details:

Programm (PDF, 80 KB)