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Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung

Gefährlicher Mischkonsum bei Jugendlichen

In den Medien ist zurzeit vermehrt von Todesfällen durch Mischkonsum bei Jugendlichen zu lesen.

So berichtet der Tagesanzeiger im September über Jugendliche am Zollikerberg und Luzern, die an einem Mischkonsum mit Medikamenten verstarben. Die Migros portraitiert einen 17-jährigen, wie er mit Alkohol anfing und weitere Drogen wie MDMA und LSD ausprobierte.

"Der Mix aus Alkohol, härteren Drogen und immer mehr auch Medikamenten ist wegen der Wechselwirkung der Substanzen hochgefährlich", sagt Corina Salis Gross. Der Anteil der 15-Jährigen, die Medikamente nehmen, um sich zu berauschen, hat sich zwischen 2014 und 2018 beinahe verdoppelt.

Aus diesen Gründen hat das ISGF zusammen mit Forschern der Zürcher Fachstelle zur Prävention des Suchtmittelmissbrauchs ein Finanzierungsgesuch eingereicht, mit dem Ziel, die Datenlage zu verbessern.

 

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